26.07.2006
zöööööööööö paaaaaaaartyyyyyyyyyyyyyyyyy!!!
am 22.7. stieg die ultimative abschiedsparty - mit VIELEN lieben gesichtern, obwohl ich natürlich einige nichtanwesendseinkönnende sehr vermisst habe.
und es haben sich zwei liebe überraschungen (lies: hinterhältige schlangen *ggg*) eingeschlichen, die "angeblich" nicht konnten und ich schon tage zuvor traurig war (lies: mit einem smiley, aber traurig war ich ehrlich)
gen einse kamen die ersten gäste cosima und carmen, und baten mich gleich herunterzukommen. ich dachte, hm, tragen helfen, und ging natürlich mit runter...wer lächelte mir entgegen? diese frau, die aaaaaaangeblich vor lauter arbeit nicht kommen konnte (jaja, ich weiss - ich hätte zwischen den zeilen lesen sollen ;)
am nachmittag packten mich dann die drei und zeigten mir diesen blog hier *schnief* - ich sagte ja sofort, ihr werdet genervt sein, wieVIEL ich hier schreibe ;o)
überraschung 2, mit der ich gar nicht gerechnet habe (obwohl mich die unbeantworteten mails schon a kleines bissi stutzig gemacht hatten!) - cory stand plötzlich vor mir, direkt hinter bäcker wolf (dieses bild hat sich sooooo in mein hirn eingebrannt - leider hatte ich keine cam zur hand...)
im laufe des abends kamen dann sooooooooooooooooooooooooo viele liebe leute und ein paar weniger liebe - die polizei *g* - aber wie michi sagte, das gehört laut ihrem wolkenpapa einfach unbedingt zu einer gelungenen party :o)
ich verbrachte also den rest des abends damit, hysterisch schschschschsch zu flüstern - oder *g*??? a bissi party hab ich vielleicht aaaaaauch nebenher gemacht ;o)
scheeeeeeee wars - aber ich war so was von klinisch tot am nächsten tag, weil ich um halb sechs in bett kam...bin zu alt für durchfeiern ;o)
the umzug - tag 2
...und dann kam der containertag!
erst wurde noch fleissig weitergepackt, bis unser wohnzimmer so aussah:
man passte immerhin durch ;o)
der container sollte um acht da sein. in bester thaimanier war ich bis halb zehne relativ ruhig, um halb elf packten mich leise zweifel - zumal am nächsten tag die abschiedsparty in den _leeren_ räumen stattfinden sollte. ich fragte also die möbelpacker, ob fa. d. im falle des nichterscheinens unsere party im hotel drei mohren finanziere (anmerkung für alle, die a. nicht kennen: das teuerste hotel der stadt).
gegen elfe kam dann das zuhause unserer möbel für die nächsten 6 wochen:
alles passte rein, ging flotti karotti und wir winkten unseren möbeln nach - das war ein bißchen ein komisches gefühl...WO sehen wir uns wohl wieder (in einem haus? in einer wohnung? es bleibt spannend :o)
the umzug - tag 1
ich wusste, dass es stressig wird, sein gesamtes hab und gut auf nem anderen kontinenten zu schippern. ich rechnete mit viel chaos, aber das hier übertraf dann doch meine erwartungen ;o)
hier unser wohnzimmer ein paar tage vor day x:
es war sehr lustig zwischen stapeln zu hausen ;o) die kinder schliefen bereits längst nur auf matratzen, da wir rabeneltern ihre betten verkauft hatten (da hat sich eine ebayerin aber sehr gefreut, ein spielbett für einen euro bekommen zu haben!). essen gab es seit tagen kein gescheits, weil ich mit packen, ausmisten und zeugs beschäftigt war. mittlerweile ist macdoof bei uns eher ein schimpfwort ;o)
dann kamen die möbelpacker - der erste bezahlte umzug meines lebens :o))) aus chaos wurde ordnung, ohne dass wir etwas dafür tun mussten (außer wasser kaltstellen, ventilator aus dem keller holen und a bissi mit ihnen witzeln ;o)
...so weit kamen "wir" am tag 1, tag 2 folgt gleich :o)
der kuchen
gestern war ein tag wie jeder andere auf der arbeit.
dachte ich, bis kurz vor drei einige der eltern erschienen, um mir einen abschiedskuchen zu bringen - aber WAS für einen...
guckt selber - eine mit einer thailändischen flagge aus heidel- und himbeeren sowie weissem marzipan und total lieben sprüchen...
was kann man mehr dazu sagen, außer *schnief*
ich hoffe, dass ich auch in thailand mit SO netten eltern gesegnet bin!
24.07.2006
:o))))
ihr lieben, lieben, lieben
ich bin gerade aus dem bett gekrabbelt (jawollja, die party ging bis 05.30) und bin heute noch gerührter als gestern dass ich nen blog habe!!!!!!!!
ihr seid verrückt. ich hab euch so was von lieb - DANKE!!!
liebgruß
nt
22.07.2006
ihr seid bekloppppppppppppt!!!!!!!
ihr lieben, ihr spinnt total!
ich freue mich TOTAL und werde sicher hier soooo viel schreiben, dass es euch zu viel wird ;o)))))))
Pädagogik: menschlich
oder warum man zuweilen auf das eigene Kind hören sollte.....
Jeder Erziehungsratgeber und jede menschliche (vor allem mütterliche ;-) Erfahrung weist darauf hin, wie wichtig und richtig es für Kinder ist, auf die Eltern zu hören, ihren Worten Glauben zu schenken und - äußerstenfalls - die elterlichen Ratschläge auch in die Tat umzusetzen.
Das alles ist hinlänglich bekannt.
Aber: bis dato wurde noch nicht erforscht, wie wichtig auch der Umkehrschluß sei, nämlich daß Eltern auch zuweilen auf ihre Kinder hören sollten, ihren Worten Glauben schenken und - mutigstenfalls - die Ratschläge der Kinder auch in die Tat umsetzen sollten.
Als bahnbrechendes Beispiel kann an dieser Stelle auf die Familie V. aus A. hingewiesen werden, deren Leben eine total neue Perspektive - sowohl geographischer als auch beruflicher Natur - erhielt, als sie dem Ratschlag des Erstgeborenen M. mehrere offene Ohren schenkte.
Familie V. aus A. verspürte schon seit Jahren eine gewisse Neigung zu exotischen Ländern, vor allem zu Thailand, das über und unter Wasser genau in Augenschein genommen wurde und zum Traumziel wurde. Urlaub - immer wieder gerne in Thailand, Rente - könnte man ja in Thailand verfrühstücken, dort leben - ja klar, aber wie denn ohne Job und Einkommen .....???
Es kam anders. Es kam schnell. Es kam unerwartet.
Der Erstgeborene Sohn M. stieß im Dschungel von online-Stellenangeboten auf eine "überregionale" [sic!] Arbeitsplatzbeschreibung, deren Skill-Profil er unschwer der eigenen Mutter zuordnen konnte. Auch der Ort stimmte, der neue Arbeitsplatz wäre sozusagen im Dschungel ;-)) von Thailand.
Bloß: Mutter zeigte sich sperrig bis unwillig, den Ratschlag des Sohnes anzunehmen. Diesen Mangel an mütterlicher Einsicht konnte M. aber durch geschickt angewandte Pädagogik wettmachen, er blieb am Ball, er argumentierte, er überzeugte, er motivierte, kurzum: seine Mutter hörte letztlich doch auf ihn.
Und ihre Wünsche wurden erhört. Ein kurzer Umweg über die Schweiz ("mal eben ein paar hundert Mitbewerber aus dem Feld schlagen"), und schon war der Weg nach Thailand frei!! Bangkok, wir kommen!
21.07.2006
Pädagogik: tierisch
Von der Rasselbande zur Rüsselbande
Familie V. aus A. war bis dato mit der heimischen Fauna und Flora bis hoch zum Polarkreis bestens vertraut, besonders mit den flugfähigen und gründelnden Tieren .....
In Asien ergeben sich nun neue Aspekte der Tierwelt, die den bisherigen Horizont durchaus in großem Rahmen erweitern: Elefanten - bisher aus TV, Zoo und Kinderreimen bekannt, in Thailand live in Lebensgröße, bei Ausfall aller anderen Transportmedien auch gerne als Fortbewegungsmittel.
Im Rahmen von "erweiterten Lernformen" anbei ein Kurzlehrgang im Umgang mit Elefanten oder: wie werde ich zum Mahout?
Die Aufgabe lautet, wie man mit direktem physischen Druck (hoho, bei einem Tier mit 3 Tonnen Lebendgewicht...) und verbalen Kommandos (natürlich in Mahout-Sprache: einer Mischung aus Thai, Khmer und Sanskrit, in der ein Wort durch falsche Betonung sofort einen anderen - oder gar keinen - Sinn erhält) den Elefanten in die gewünschte Richtung lenken kann.
Es geht damit los, wie man aufsteigt, denn Steigbügel und Sattel gibt es nicht. Direkt hinter dem Kopf soll man Platz nehmen, bis dort hinauf sind es aber 2 Meter! Der fortgeschrittene Mahout klettert über den gesenkten Kopf des Elefanten auf dessen Schultern. Ohne ausgeprägte akrobatische Fähigkeiten ist diese Aufstiegsvariante Anfängern nicht zu empfehlen. Will man auch nicht völlig unsportlich über eine Holzrampe aufsteigen, folgt
Lektion 1: den Elefanten besteigen
(im Sinne von Aufsteigen natürlich;-)
Man klopfe dem Elefanten beherzt auf ein Vorderbein und sofern es einem gelingt, das Mahout- Kommando SONG SOONG korrekt zu intonieren, winkelt der Elefant sein Bein so an, daß man wie über eine Treppe so weit nach oben steigen kann, bis man den Ohransatz zu fassen bekommt, um sich daran den Rest des Weges hochzuziehen (nein, es sind keine Fälle bekannt, daß dabei einem Elefanten jemals ein Ohr abgerissen wurde).
Dann sitzt man vorschriftsmäßig hinter dem Kopf, im Halbspagat, die Knie hinter die Ohren gepreßt (nicht hinter die eigenen, hinter die vom Elefanten) und stellt als erstes fest, daß die Elefantenhaut so stachlig wie eine Wurzelbürste ist. Definitiv kein Fall für Hot Pants!
Doch man soll ja nicht nur parken und sitzen, sondern durch den Dschungel von Bangkok reiten und lenken, daher schwenken wir über zu
Lektion 2: den Elefanten in kontrollierte Vorwärtsbewegung versetzen.
Man kickt mit den Füßen gegen beide Ohren und ruft PAI! Dabei natürlich auf die richtige Betonung achten. Wenn sie richtig war, setzt sich der Elefant in Bewegung. Nun gilt es, die Balance zu finden und idealerweise auch zu halten.
Wenn man nach rechts oder links manövrieren will, kickt man hinter das jeweils gegenüberliegende Ohr und gibt das Kommando BEAN.
Ist man an der Deutschen Schule angekommen, presst man die Knie zusammen und ruft HOW.
Das ist Lektion 3: der Elefant bleibt stehen.
Er würde sich über einen Snack freuen (er denkt da so an ca. 250 kg Pflanzen oder ein paar Brote und 300 l Wasser - täglich, nicht etwa monatlich!) als Belohnung, daß er Familie V. aus A. heil nach BKK an den neuen Arbeitsplatz geschaukelt hat.
19.07.2006
Der erste Eintrag...
.. soll neugierig machen, oder nicht?
Ok - ich mach Euch neugierig und schreib heute erstmal nix mehr :-)